WALK
OF SHAME

& THE
BUTTERFLIES

Passend für unsere düstere Halloweenausgabe packe ich heute meine dunkelsten Geheimnisse für euch aus. Alles, was ich rund ums Thema Sex jahrelang versucht hab zu verstecken, weil ich mich dafür geschämt habe. Es wird ehrlich, persönlich, nackt, unzensiert und ungeschönt. Also, hol dir Popcorn oder eine Tasse Tee und dann legen wir los. Vorab noch ein paar Worte, warum ich diese Geschichte von mir mit ins Magazin genommen habe:

 

Vor ca. 1,5 Jahren habe ich einen Onlinekurs zum Thema Weiblichkeit und Sexualität gemacht und zu diesem Zeitpunkt habe ich mein Sexleben zum ersten Mal wirklich hinterfragt. Ich war zum ersten Mal bereit ehrlich hinzuschauen, um mich von meiner alten unbefriedigenden Wahrnehmung von Sex zu lösen und meinen Weg in ein erfülltes, lustvolles, spannendes Sexleben zu finden. Und da kam die folgende Aufgabe genau richtig:

Rewrite your sexual story

Teil 1: Schreibe deine Geschichte auf, wie du Sexualität bis jetzt erfahren hast:

Was ist Sex für dich? Was hast du erlebt? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Was hast du gelernt?

Was hat dich geprägt? Wofür hast du dich geschämt oder versteckt?

Teil 2: Schreib auf, wie du dir wünschst, dass deine Sexualität in Zukunft aussehen soll:

Wie möchtest du dich fühlen? Was möchtest du erleben? Wie möchtest du berührt werden?

Was ist dir wichtig? Was ist Lust und Leidenschaft für dich? Welche Fantasien möchtest du ausleben? 

Und genau diesen Text findest du hier – original wie ich ihn vor 1,5 Jahren geschrieben habe. Genauer gesagt:

Den ersten Teil meines Textes, die Vergangenheit. Vielleicht fragst du dich jetzt, warum teil ich diesen Text?

Und ja, das hab ich mich auch gefragt, denn es ist einer der intimsten Texte, die es über mich überhaupt gibt.

 

Ich sag dir, warum: Einerseits, weil es meine Geschichte ist. Die Geschichte ist ein Teil von mir und ohne diese wär ich heute nicht die, die ich bin. Und sie ist eben auch genau das – nur eine Geschichte. Sie macht mich weder besser noch schlechter. Sie macht mich auch nicht mehr oder weniger wertvoll und liebenswert. Sie macht mich echt und vollständig. Und sie beinhaltet alles, was mich bis jetzt von einer erfüllten Sexualität abgehalten hat: Meine negativen Glaubenssätze, meine Ängste, meine Scham. Erst wenn ich hinsehe und annehme, kann ich es heilen und transformieren. Und vielleicht erkennt sich sogar die ein oder andere in meiner Geschichte und es hilft ihr, ihre aufzuarbeiten.

 

Und andererseits, weil ich so unglaublich geflasht davon bin, was sich seit dieser Aufgabe in meinem Leben geändert hat. Meinen Zukunftsteil habe ich inzwischen bereits 3-mal neugeschrieben, weil es sich jedes Mal so schnell erfüllt hat, dass ich jedes Mal wieder draufgekommen bin, wie klein und eng ich noch denke. Das wird wohl eine neverending Story – mit immer wieder neuen Wünschen, Ideen und Bedürfnissen.

 

Ich kann dir diese Übung also wirklich, wirklich von ganzem Herzen empfehlen, auch wenn sich der Anfang erstmal alles andere als geil anfühlt. Aber hey, damit du dich damit nicht so allein fühlst, kommt hier meine Story:

... all die komischen, unliebsamen bis peinlich/schrecklichen Momente so tief wie möglich in mir zu begraben und so viel Zeit vergehen zu lassen bis Gras über die Sache gewachsen ist. Und jetzt soll ich das alles nochmal auspacken und aufschreiben?! Wenn ich nicht so fasziniert und begeistert wäre von der Idee, meine eigene Variante von Sexualität zu kreieren und leben zu können, wäre das die Aufgabe, die ich mit Sicherheit überspringen würde (spannende Wortwahl, mit Sicherheit - weil es ja in der Komfortzone bekanntlich am sichersten ist - und ich wundere mich noch, warum sich nichts ändert).  Also, zusammenfassend kann man sagen, ein Teil in mir schreit so laut danach hier weiter alles aufzudecken, dass ich den Arbeitsauftrag selbst nach 10 Tagen vor mir herschieben, nicht vergessen habe und nun doch hier sitze und schreibe. Und bevor es jetzt im Vorwort ausartet, fang ich einfach an.

 

Ja, aber wo fang ich eigentlich an? Bei meiner Entstehung? Genau genommen ist es meine erste sexuelle Erfahrung, aber dazu kann ich nicht viel sagen. Offensichtlich lief es biologisch richtig, ansonsten wär ich ja nicht hier. Bis dahin alles gut. Bei der nächsten Situation, die mir einfällt, wusste ich zu dem Zeitpunkt gar nicht, dass es was mit Sex zu tun hat, ich glaube, ich wusste da noch nicht mal genau, was Sex ist. Und trotzdem war es bereits mit Scham behaftet. Ich kletterte immer gerne an den Wäscheleinenstangen in Omas Garten herum. Und bin durch Zufall darauf gekommen, dass es sich zwischen meinen Beinen verlockend gut anfühlt, wenn ich mich an der Stange reibe. Ich war gerade mal 9 oder 10 Jahre alt und hatte keinen blassen Schimmer, was ich hier tat, und tadaa, hatte ich auch schon meinen ersten Orgasmus. Ich kann mich nicht mehr ganz genau erinnern, aber meine Mama oder Oma haben mich dann angesprochen, ob ich denn auch mal wieder aufhören wollte zu klettern. In diesem Moment wusste ich genau, dass ich ja kein Wort darüber verlieren darf, was hier gerade passiert war (nicht das ich wusste, was passiert war, aber ich wusste, dass man darüber nicht sprechen sollte. Es fühlte sich verboten an). Ich habe anscheinend bereits hier unterbewusst eine riesen Portion Scham zum Thema Sexualität mitbekommen, ohne überhaupt zu wissen, was Sexualität, Befriedigung, Lust oder ein Orgasmus ist.

 

Sexualität oder Intimität im Zusammenhang mit dem anderen Geschlecht war mir anfangs auch nicht geheuer. Also ich meine nicht, dass ich das eigene Geschlecht bevorzugte, sondern ich erinnere mich, dass ich lange nichts mit Jungs anfangen konnte. Als meine Freundinnen bereits die ersten "Beziehungen" hatten, Händchen hielten oder ihre ersten Küsschen tauschten, hielt ich mich besser zurück und beobachtete das Ganze lieber erst von der Ferne. Und ich bin auch froh darüber, denn damit habe ich eine "Probier-Phase" von Jugendlichen übersprungen, die mir nicht zusagte: Die "Ich möchte immer die Schönste/ Beliebteste/ Sportlichste /Bekannteste haben" Phase. Ich wusste damals bereits, dass das kein Indikator für mich ist. Dennoch finde ich es gerade sehr spannend zu sehen, dass ich bereits vor der ersten vermeintlichen Beziehungsverletzung auf Abstand gegangen bin. (Weil ja das männliche Geschlecht unberechenbar und nicht vertrauenswürdig ist? Die nutzen dich doch nur aus und tauschen dich dann aus? Man wird ja doch nur verletzt und verlassen? - Welch schöne Glaubenssätze…).

Na toll, jetzt habe ich mir soviel Mühe gegeben ...

Also, zu den Teilen, die ich noch weiß. Das heißt, mein erstes Mal überspringen wir, davon weiß ich nur Erzählungen von Unbeteiligten - und das zählt nicht. Anzumerken ist hier, dass es gar nicht so schlimm war, wie es sich jetzt vielleicht anhört. Für mich wesentlich berührender ist hier gerade festzustellen, dass damit keine Träume ruiniert wurden, weil ich nie eine schöne oder romantische Vorstellung davon hatte, die damit hätte zerplatzen können. Damals war das ganz normal für mich, mein gewohnter Schutz, keine Gefühle zuzulassen, der mich begleitet.

 

Heute nehme ich mir einen Moment meine kleine innere Melli in den Arm zu nehmen und den Schmerz (darüber dass ich keine Träume in diese Richtung zulassen konnte) nochmal für sie zu fühlen. Ich war bei diesem "Ersten Mal" auch nicht in einer Beziehung, es war ein One-Night-Stand ohne Gefühle oder Austausch mentaler Art. Ich fand ihn einfach nur megahübsch und unerreichbar, das reichte anscheinend für mich, um mitzumachen. Ich wollte… naja keine Liebe und Beziehung offensichtlich. Was wollte ich dann? Anerkennung, das Gefühl, gut/hübsch zu sein? Bestätigung? Mich nicht so leer und wertlos fühlen? (Sex ist nichts Schönes oder Romantisches? Warum wollte/hatte ich dann überhaupt Sex? Eine gute Frage, aber dazu ein anderes Mal).

 

Ok, dann eben zum ersten Kuss. Nun ja, an den kann ich mich auch nicht mehr erinnern. In diesem Fall weiß ich nicht mal warum. Ich war nicht betrunken, dafür war ich zu jung. Ich glaube, der erste Kuss war einfach weder erhofft noch speziell, noch hatte ich ihm Aufmerksamkeit geschenkt (Küssen sagt ja gar nichts aus/ist nichts wert? Küssen kann man doch jeden? Keine Ahnung, was da darunter liegt… heute würde ich diese Fragen definitiv verneinen!). Ich könnte nicht mal sagen, mit wem ich meinen ersten Kuss hatte, ob er gut war, ob es mein Freund war oder wie alt ich war. Wüsste ich es nicht besser, würde ich einfach sagen, der hat bei mir nicht stattgefunden.
 

Puhh.. ich hatte schon einen Titel im Kopf als ich ans Schreiben dachte: The walk of shame! Aber wenn ich, das jetzt so runterschreibe, ist es sogar fast noch ernüchternder, als ich es in Erinnerung hatte. Aber gut, wie war das mit: Doch ich will alles wissen, alles anschauen und alles ausgraben! Und ich bin dabei radikal ehrlich zu mir! Und ja, wenn sich etwas zeigt, dann fühle ich das! Also, weiter geht´s ...
 

Ich, 14 Jahre, erste Beziehung. Und weiter geht`s mit der Scham. Der erste Satz meines zu diesem Zeitpunkt noch zukünftigen ersten Ex, den ich hörte, war: "Na, was kostest du leicht?" Mit 14! Gut, dass ich sowas damals noch nicht aus den Augen einer Mutter sah. Und noch schlimmer: Ich sah es als Kompliment!! Wenn jegliche Form von Aufmerksamkeit zu einer Form von Liebe wird. Ich hatte, glaube ich, einfach keinen blassen Schimmer davon, was Liebe und liebevolle Aufmerksamkeit ist. Nach meinem missglückten ersten Mal, ließ ich meinen Freund erstmal ein paar Monate (2) warten, bevor ich mich nochmal traute. Kurz: Es war weder prickeln, romantisch, befriedigend noch sehr verbunden. Eher schnell, mechanisch, schusselig und keiner von uns wusste, was wir eigentlich taten. Wobei ich glaube, dass wir eigentlich alle beim ersten Mal keine Ahnung davon haben, was wir da machen. Am meisten in Erinnerung ist mir geblieben, dass er sein Shirt nicht ausziehen wollte, weil er seinen Body nicht mochte.
 

In etwa der gleichen Energie setzen sich die weiteren Jahre fort. Moment – Stopp! Da fehlt noch etwas. Als ich 15 war, war da diese eine Nacht. Die Nacht, die ich jahrelang verdrängt habe. Eine Nacht, in der mir ein Mann nach einer Party aufgelauert ist, mich zu der Wochenendhütte meines Papas verfolgt hat und versucht hat mich einzuschüchtern, um mich zum Sex nötigen zu können. Jahrelang hab ich mir erzählt, dass ich ja gut davon gekommen bin und nichts Schlimmes passiert ist. Ganz nach dem Motto: Wenn dir ja nicht wirklich was passiert ist, brauchst du auch nicht jammern, gibt ja Schlimmeres. Im letzten Jahr hat sich die Situation noch ein paar Mal in Coachings gezeigt und inzwischen hab ich es gut aufgearbeitet. Jetzt im Nachhinein kann ich sagen, dass es ziemlich naiv war zu glauben, ich könnte so tun als wär nichts gewesen. Natürlich hinterlässt es Narben, wenn ich mit 15 Jahren nackt, mit dem Handy, das ich greifen konnte, durch die dunkle Nacht gerannt bin und mich zitternd unter einer Brücke versteckt habe, um auf Hilfe zu warten. Auch wenn er es zum Glück nicht weiter schaffte, als mich auszuziehen. Und es war sicher ein weiteres Puzzleteil, das dazu beitrug, mich zu verstecken und zu schämen.
 

Aber jetzt wieder zurück zu der Energie, die über die Jahre gleich blieb. Die männlichen Schauspieler wechselten, und auch die Zufriedenheit mit ihren Körpern, während die Zufriedenheit mit meinem Körper kein Stückchen besser wurde. Bis ich schlussendlich bei meinem letzten Ex an einen Mann (Junge?) geraten bin, der seinen Körper liebte und feierte, aber meiner gefiel ihm nicht (Ja, das Universum bestätigt einem im Außen, was man selbst denkt). Ich bin zu dick, zu unattraktiv, zu viel Arsch, zu hängende Brüste, zu wenig Sport und überhaupt. Aber weiterhin keine Romantik, keine Liebe (auch wenn mir das zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht bewusst war. Ich wollte es ja auch gar nicht sehen). Dafür aber einige Klassiker wie: Aber ich werde geliebt, wenn ich regelmäßig mit ihm ins Bett gehe, aber das gehört doch in einer Beziehung dazu, Hauptsache er ist schnell fertig und ihm gefällt es etc... An Geborgenheit, Liebe, Verbundenheit, Wärme geschweige denn Orgasmen war hier nicht zu denken.
 

Meine Güte, wie viele Jahre, wie viele Versuche Sex zu genießen, wie viel Schmerz und Leid in meiner Seele und meiner Yoni. Wie lange man die Augen und das Herz verschließen kann und einfach funktioniert. Ich bin gerade unendlich dankbar, für meinen Körper und meine Seele. Wie liebevoll und unglaublich kraftvoll sie all diese Jahre mitgespielt haben. Mir jeden Tag wieder, ohne aufzugeben, zur Seite gestanden sind und mich meinen Weg haben gehen lassen und ich trotzdem hier fit, gesund und munter und ohne bleibende Schäden auf all das zurückblicken darf.
 

Es war wie ein innerer Ruf, dem ich folgen musste, als ich realisierte, was ich hier tat. Irgendwann war es so weit, dass ich nicht mehr einfach mitspielen konnte, es nicht einfach länger über mich ergehen lassen wollte. Ich nahm meinen Mut zusammen, lies alles außen vor, was ich glaubte zu brauchen oder zu müssen. Alles, was ich gelernt habe, wie man sich denn verhalten solle und entschied mich diese Beziehung zu beenden. Es ist ja auch nicht so, als ob mir jemand etwas angetan hätte. Ich war für dieses Leid schon selber mitverantwortlich. Dennoch konnte ich das in diesem Moment noch gar nicht so greifen. Ich spürte in mir eine wahnsinnige Sehnsucht nach mehr im Leben. Ich hörte den Ruf ganz tief in mir, der mir sagte: Das kann nicht alles gewesen sein! So ist das Leben nicht gedacht! Es gibt noch so viel mehr! Und ich will es erleben!

So, aber nun zu dem Teil, wo auch ich ins Probieren gekommen bin:

Auf der Suche nach so ziemlich allem, was man ausprobieren kann und der Idee es jetzt wissen zu wollen vom Leben. Also so wirklich wissen wollen. Das echte Leben! So ziemlich die erste Ernüchterung war, dass ich durch meinen bisherigen Weg null Komma nichts Ahnung hatte, wer ich denn eigentlich bin, was ich will und was mir so gefällt. Bääm! Und das saß! Spoiler: Und ganz genau weiß ich es immer noch nicht. Aber ich sehe das jetzt ganz anders und bin mittlerweile der Meinung, dass die täglich neue Entdeckungsreise so viel schöner und erstrebenswerter ist als einen endgültigen Istzustand zu finden und definieren zu wollen.
 

Also begab ich mich auf die Suche zu mir selbst. Ich muss gerade schmunzeln, wenn ich daran denke, wie ich das zusammenfasse. Der Weg zu mir begann mit einem Dildo im Arsch eines Mannes. Also, nicht nur, es ging über Bondage, Blind-Sex-Dates, Dreier, Sextoys und verschiedene Praktiken etc. Kurz: Mein erster Ansatz war, immer mehr und heftiger/ausgefallener und endlich an einen Punkt zu kommen, der mich berührt. Versteh mich nicht falsch, ich bin froh über diese Erfahrungen und auch über diese Bekanntschaften. Ich bin froh über alles, was ich lernen durfte. Und dennoch wundert es mich gar nicht, dass ich mit einem noch mehr, noch schneller und noch mehr im Außen kein Stückchen tiefer in mein Inneres gekommen bin. Und wieder ist hier diese Dankbarkeit, dass ich zum Glück ziemlich schnell bemerkt habe, dass das nicht der Weg ist, den ich gehen will. Dass das nicht die Erfüllung bringt, die ich suche.
 

Seit ca. 1 1/2 Jahren habe ich Abstand davon genommen, meine Zufriedenheit im Außen zu suchen und zu hoffen, jemand anders könnte besser wissen, was mir gefällt (zum Glück!) und bin auf einer sehr spannenden Reise zu mir. Erst dabei fiel mir auf, wie wenig wir über uns, unseren Körper und Sexualität überhaupt gesagt und gelernt bekommen. Es macht mich unglaublich traurig zu sehen, wie sehr wir Menschen uns doch selbst im Weg stehen. Und unseren Kindern! Ich habe mit 27 Jahren zum ersten Mal meinen Muttermund ertastet und musste googeln, was ich da habe und ob das gefährlich ist!!! Einfach, weil man halt nicht darüber spricht. Na klar, ich hätte fragen können, aber mal ehrlich, was hätte ich denn fragen sollen? "Mama, gibts in irgendwelchen Öffnungen von mir noch etwas, das ich kennen sollte, du mir aber bis jetzt verschwiegen hast?" Kinder fragen ja echt schon viel, aber halt auch nicht alles.

Es ist längst an der Zeit, dass wir uns zeigen und uns sehen, uns selbst und die anderen. Miteinander und füreinander. Es ist Zeit einfach wir zu sein, so wie wir sind, mit allem, was zu uns gehört. Es gibt keinen Grund, keinen einzigen, der uns daran hindern soll, alles an uns so zu lieben und anzunehmen, wie es ist. Weil es ein Wunder ist! Ein einmaliges Geschenk - aber kein dauerhaftes. Lasst uns das zu schätzen wissen. Lasst uns dankbar sein und lasst es uns auskosten. Lasst es uns wertschätzen und lasst es uns genießen! Jeden einzelnen Moment, ohne uns für irgendetwas zu schämen oder schuldig zu fühlen!
 

Ich durfte im vergangenen Jahr so vieles über mich und meinen Körper, über das Leben und das Sein, über Sexualität und Polarität kennenlernen, sehen und verstehen dürfen, wofür ich so dankbar bin. Ich durfte auch die Kunst des Visionierens und Wünschen kennenlernen und möchte dieses Geschenk für den zweiten Teil nutzen: Meine Zukunft. Ich habe so viel Zeit mit mir verbracht und mir geschenkt und habe trotzdem erst wenige "Erfahrungen mit meiner neuen Version von Sexualität" gemacht. Wobei, nein ganz so stimmt das nicht, ich habe auch unglaublich tolle, intensive und berührende Erfahrungen damit gemacht. Mit anderen, aber vor allem mit mir selbst. Und ich habe so das Gefühl, als wäre das gerade mal der Anfang, als würde ich gerade erst reinschnuppern, was alles möglich sein kann. Und es ist... fucking alles möglich!!! Und noch so viel mehr...
 

That´s it! Das war mein Walk of shame.

Und was das jetzt alles mit Schmetterlingen zu tun hat,

kannst du in der nächsten Ausgabe lesen xxx Melli

Und damit begann eine sehr spannende Phase in meinem Leben: Dauersingle!

Logo_Gelb.png